top of page
ChatGPT Image Jul 1, 2026 at 08_55_42 PM.png

Wir sind nicht kompliziert. Wir sind tief...

Wir sind Erinnerung und Sehnsucht, Fragen und Hoffnung.
Wir sind Gesellschaft, Geschichte und Kunst
Wir tragen Welten in uns, für die Worte oft nicht ausreichen.

Deshalb wird aus Leben Musik.
Und aus Musik das, was unsere Seele längst wusste...

Herzlich Willkommen

Neuigkeiten

verfügbar in Spotify, Apple Music
und anderen streaming services.

1032efc1-fab8-4a5f-ae32-4ab0f4bd2a68.JPG
1032efc1-fab8-4a5f-ae32-4ab0f4bd2a68_edited.jpg
1032efc1-fab8-4a5f-ae32-4ab0f4bd2a68_edited.jpg
1032efc1-fab8-4a5f-ae32-4ab0f4bd2a68_edited.jpg

Erik Satie – Gymnopédies

Gymnopédies

Manche Musik möchte verstanden werden. Andere Musik bittet uns einfach darum, zuzuhören.

Die Gymnopédies gehören zu jenen seltenen Werken, die bei jeder Aufführung etwas Neues offenbaren. Hinter ihrer scheinbaren Schlichtheit verbirgt sich ein feines Gleichgewicht aus Stille, Klang und Zeit. Jeder Ton trägt Bedeutung, jede Pause erzählt ihre eigene Geschichte.

Für mich ging es bei dieser Aufnahme nicht um Perfektion, sondern darum, Raum zu schaffen – für den Klang, für die Stille und für die Reflexion. Ich hoffe, dass diese Einspielung Sie einlädt, jene stille Schönheit zu erleben, die Saties Musik bis heute zeitlos macht.

Erik Satie – Gymnopédies

Die Gymnopédies, die Erik Satie Ende des 19. Jahrhunderts komponierte, gehören bis heute zu den außergewöhnlichsten Werken der Klavierliteratur. Hinter ihrer scheinbaren Schlichtheit verbirgt sich eine bemerkenswerte Tiefe: Die Zeit scheint langsamer zu fließen, die Stille wird Teil der Musik, und jeder einzelne Ton erhält den Raum, sich frei zu entfalten.

Gerade diese Schlichtheit macht die Gymnopédies so anspruchsvoll. Sie verlangen nicht nach virtuoser Brillanz, sondern nach Geduld, Sensibilität und der Fähigkeit, Klang, Stille und Resonanz gleichermaßen zu gestalten.

Für mich sind diese Stücke weniger eine Aussage als vielmehr eine Einladung – eine Einladung, innezuhalten, bewusster zuzuhören und den eigenen Erinnerungen und Gefühlen in der Musik zu begegnen. Jede Aufführung wird zu einem stillen Dialog zwischen dem Komponisten, der Interpretin oder dem Interpreten und jedem einzelnen Menschen, der zuhört. In meiner Interpretation versuche ich, jeden Klang in den nächsten hinüberzutragen, sodass jeder Ton über sein eigenes Verklingen hinaus weiteratmen darf. Ich stelle mir die Resonanz nicht als etwas vor, das verschwindet, sondern als etwas, das behutsam von einem Ton an den nächsten weitergegeben wird – wie der Versuch, die Tränen eines weinenden Menschen aufzufangen, bevor sie den Boden berühren. Vielleicht liegt gerade in dieser Sehnsucht, das Vergängliche noch einen Augenblick länger zu bewahren, die stille Poesie von Saties Musik.

Erik Satie – Gnossiennes

IMG_0408.jpg
Gymnopédie Nr.1Maryam Mehraban
00:00 / 05:06
bottom of page